Von Zeit zu Zeit erhalte ich wiederkehrende Fragen, Problemmeldungen und „komische Phänomene“ gemeldet, auf die ich hier eingehen möchte. Kommentare, ergänzende Hinweise oder Erfahrungsberichte können gern unten auf dieser Seite abgegeben werden.

 

Anzeigemodul AZM-16-32-V1

Ausgänge funktionieren nicht/keine LED/keine Lampe leuchtet, obwohl das Modul augenscheinlich korrekt montiert wurde, die SX-Bus-Anbindung in Ordnung ist und die Versorgungsspannung anliegt.
  • Versorgungsspannung zu gering. Das Modul arbeitet erst korrekt, wenn mind. 14V DC oder 10V AC anliegen/eingespeist werden. Bitte auch die Höchstspannungen beachten: Max. 22V DC und 18V AC.
  • LEDs falsch herum angeschlossen. Anode (längeres Anschlussbein) an den gemeinsamen Plus-Pol, Kathode (kürzeres Anschlussbeinchen) an die geschalteten Ausgänge des AZM.
    Eselsbrücke: Kathode = Kurzer Anschluss der LED.

Gleisbelegtmelder GBM-8-V1, GBM-8-V2

Belegtmeldung der Gleise flackert.
  • Mit Parameter 4 wird das Abtastverhalten des GBMs eingestellt. Standardmäßig ist dieser Wert 40. Sollte die Belegtmeldung flackern, kann dieser Wert erhöht werden, bis das Flackern erlischt. Empfohlen werden Erhöhungen des Par. 4 in 10er Schritten (40 -> 50 -> 60 -> …) bis das Flackern sicher behoben ist. Sollte durch das Erhöhen und Testen keine Belegterkennung mehr möglich sein, wurde Par. 4 zu sehr erhöht. In diesem Fall den eingestellten Wert wieder verringern.
    Hintergrund: Die Abtastung des Gleissignals ist nicht an den SX-Bus gebunden, sondern läuft in der Haupt-Programmschleife unabhängig. Der Wert in Parameter 4 gibt die Anzahl an erfolgreichen Abtastungen an, die der GBM das Gleis belegt „gesehen“ haben muss, damit das Ereignis „Gleis belegt“ ausgewertet werden darf. Die Basis hierzu sind ~250 Scans in 10 Millisekunden der Eingänge. Der Wert 40 bedeutet also, dass innerhalb von 10ms 40 Abtastungen von ~250 möglichen Abtastungen das Gleis belegt sein muss, damit der Eingang als „belegt“ gewertet wird. Erst dann erfolgt die weitere programmtechnische Verarbeitung der Ansprech- und Abfall-Verzögerung. Vereinfacht gesprochen: Das ist die Entprellung per Software der Eingänge.