Hardware und Firmware PGA-V1

"Herz" der SX-P-G-A ist wie auch beim SX-Servodecoder ein ATMEL ATmega8-16, welcher mit 8MHz getaktet läuft. Der SX-Bus ist über einen Komparator (LM339) an den AVR angebunden. Über die Beschaltung des Komparators wird die lt. Norm vorgegebene Schaltschwelle von 2,5V eingestellt - d.h. ist der Pegel auf T0 und T1 unterhalb 2,5V wird dies als logisch "low" (0), über 2,5V als logisch "high" (1) interpretiert. Von der D-Leitung des SX-Bus wird der AVR über einen Spannungsregler (78L05) mit 5V Betriebsspannung versorgt. Die beiden Relais sind 12V-Typen und sind für eine Belastung der Schaltkontakte von max. 8A ausgelegt - genug also selbst für 6-Ampere-Booster. Die Betriebsspannung der Relais kann wahlweise per Jumper aus der D-Leitung des SX-Bus gewonnen werden, oder durch externe Einspeisung (12-16V AC oder 12-22V DC). Auch hier erzeugt ein Spannungsregler (78S12) die Erzeugung der Versorgungsspannung. Angesteuert werden die Relais durch den AVR über die Transistoren T1 und T2. Über Schraubklemmen (12 Klemmen) können vielfältigste Anschlusskonfigurationen realisiert werden - Anwendungsbeispiele siehe Dokumentation für die SX-PGA-V1.3.
Das Layout der Schaltung ist einseitig mit einer Drahtbrücke realisiert.

SX-PGA-V1.3 Schaltplan

SX-PGA-V1.3 Bestückungsplan

Firmware

Die Firmware der Selectrix-Programmiergleis-Automatik basiert auf den Quellen des SX-Servodecoders. Das Hauptprogramm liest ständig die SX-Kanäle (Adressen) 106 und 109 mit - in diesen sind die Informationen für die Zustände der Programmierfunktionen und der Gleisspannung enthalten. Um bestmögliche Kompatibilität und Funktionssicherheit zu gewähren, wurde den unterschiedlichen Eigenschaften der SX-Zentraleinheiten durch teils separate Funktionsmodi Rechnung getragen. In der Dokumentation für die SX-P-G-A-V1.3 befindet sich eine Übersicht, welcher Modus für welche SX-Zentraleinheit empfohlen ist.

Einleitung PGA-V1

Die SX-Programmiergleis-Automatik dient dem automatischen Umschalten zwischen einem Programmiergleis und dem Anlagenbetrieb beim Programmieren von Lokdecodern mit einer SX-Zentraleinheit (ZE). Besonders hilfreich ist diese Automatik, wenn ein in der Anlage befindliches Streckengleis als Programmiergleis genutzt werden soll, welches zudem im Normalbetrieb über einen Gleisbelegtmelder (GBM) überwacht wird. Die Schaltung der SX-Programmiergleis-Automatik lässt jede im Anlagenbetrieb sinnvolle Kombination der Verkabelung zu.

SX-Programmiergleis-Automatik-V1 komplett

Funktionsweise

In einem Selectrix-System gibt es, neben dem Adressraum für die Funktionen Fahren, Schalten und Melden, die sogenannten „Systemkanäle“. Über diese Kanäle wird u.a. das Programmieren angefordert (Kanal 106) und ausgeführt/bestätigt sowie der Zustand der Gleisspannung signalisiert (Kanal 109). Je nach Zentraleinheit findet die Signalisierung der Programmierung mit kleinen Unterschieden statt. Diesen Unterschieden trägt die SX-Programmiergleis-Automatik Rechnung und stellt verschiedene Betriebsmodi zur Verfügung, welche per Jumper 2 eingestellt werden können.

Bei Tests der SX-Programmiergleis-Automatik hat sich die Freeware „SX1“ von Daniel Mikeleit bestens bewährt und ist damit klare Empfehlung fürs Programmieren von SX1-, SX2- und DCC-Lokdecodern in einem SX-System. Die Software gibt es hier als Download:
http://www.mikeleit.de/SX1/SX1.zip


Für ein RMX-System ist die RMX-PC-Zentrale erste Wahl, um SX1-, SX2- und DCC-Lokdecoder sicher und komfortabel zu programmieren.

Dateien / Download

Alle nötigen Datein und weitere Informationen samt einer Dokumentation befinden sich im Download-Bereich: Link

Platine / Bauelemente / Bausatz

Für Interessenten biete ich gern Bauelemente, Platine (industriell gefertigt, mit Lötstopplack und Bestückungsdruck) oder komplette Bausätze (Platine, alle Bauelemente und programmierter Mikrocontroller) an. Bei Interesse bitte hierfür das Kontaktformular nutzen.

Rechtliches

Die SX-P-G-A (Firmware/Software und Schaltung/Platine) ist ein privates Hobbyprojekt ohne jegliche Gewähr und ohne Haftung für eventuelle Schäden, die durch die Anwendung/Betrieb entstehen. Eine Funktionsgarantie wird nicht übernommen.